Rauchpause.

Im Dunst der Worte.

038 Cholerisches Kollektivbesäufnis

Eingestellt am Mittwoch 30 August 2006

So klingts, wenn ich mich mal rrrrichtig aufrege. Ein Gemeinschaftspodcast mit Karl-Heinz. Hier das Beweisfoto:

Beweisphoto001

10 Kommentare für '038 Cholerisches Kollektivbesäufnis'

  1.  
    30. August 2006 | 09:44
     

    [...] Auf Autobahnraststätten kann man gegen Vorlage einer Einkaufs-/Speisequittung kostenlose die Toilette benutzen - nicht aber bei der Deutschen Bahn. Als Beiwerk gibt es noch ein paar standesgemäße Lästereien mit Kathrin Pö von der Rauchpause ;-) [...]

  2.  
    30. August 2006 | 12:34
     

    Ihr seid echt schlimm… aber ich lieb euch trotzdem.

  3.  
    Peter
    30. August 2006 | 22:25
     

    Hallo Kathrin,
    lass Dich beruhigen: Es ist kein Problem, dass Du ein Mädel bist. Es ist aber ein Problem, dass Du alles anquatscht was nicht schnell genug flüchten kann ;-)
    Dummerweise sind Toilettendamen halt ortsgebunden und müssen bei ihren Toiletten bleiben. Wer weiß, vielleicht gibt es sonst eine feindliche Übernahme durch herumlungernde 1-Euro-Jobler, die sich die sprudelnde Geldquelle zu eigen machen wollen.
    Was gehst Du auch auf Bahnhofstoiletten? Während Deiner Fahrt von der Milchkanne nach Bamberg, wieder zur Milchkanne und wieder nach Bamberg hättest Du doch locker zehn mal im Zug gehen können. Ist doch auch viel lustiger. Ich fahr selten Zug, aber früher konnte man mit den Klopapierrollen so lustige Spielchen machen: Du öffnest die Klobrille, Du nimmst eine neue Rolle links und rechts auf den Zeigefinger, Du rollst die ersten paar Meter ab, wirfst sie in die nach unten offene Toilette und innerhalb von Sekunden spult sich in Deinen Händen die Klorolle ab. Ging es zu schnell? Dann noch mal mit der nächsten Rolle probieren *lol*
    Fairerweise sollte man ein paar übrig lassen, falls doch noch jemand Klopapier braucht…
    Es freut mich aber, dass Du durch regelmäßige Toilettengänge den Marktwert der Bahn steigerst. Egal ob nun das Schienennetz zur Bahn gehört oder nicht - alleine mit dem Toilettennetz zwischen Bamberg und Fürth verdienen die sich eine goldene Nase.

    Ich finde es witzig, dass Dich Wuschelpuschel so durcheinander bringen können. Vielleicht können ja ein paar Leser in Zukunft in ihren Podcast die Bemerkung “Kathrin, Du musst hier aussteigen” einstreuen, dass es das nächste mal beim Podcast-hören nicht wieder zu einem Unglück kommt.

    Bezüglich Alkopops: Ich dachte dass Pfand auf der Rechnung ausgewiesen werden muss. Vielleicht hilft es, wenn Du das nächste mal Deinen Bacardi-Tankbeleg durchliest ;-) Alternativ könnte man auch nach einem grünen Punkt suchen - alles was nicht Pfad ist, muss in Deutschland einen grünen Punkt haben.

    Übrigens: Wenn Du eh schon alles anquatscht, dann Mitleid mit den schlecht sprechenden Personen hast, hätte ich einen Vorschlag: Bring denen doch unsere Sprache bei!
    KP: “Bitte sprechen Sie mir nach: Ich heiße Sie in meiner Toilette herzlich willkommen!”
    Klofrau: “Heißen Toilette kommen”
    KP: “Ich heiße Sie in meiner Toilette herzlich willkommen. Ich wünsche ihnen viel Erfolg bei ihren Tätigkeiten. Sollten sie Unterstützung brauchen, gehe ich gerne zur Hand. Schließlich bin ich eine hochmotivierte Ich-AG im Dienstleistungsbereich und ich will dass Sie für ihr Geld die beste Leistung bekommen”
    Oder halt so in der Art. Karl-Heinz könnte Dir ja den Text zur Not auf Fränkisch übersetzen…

    So, dann hoffe ich mal dass Du nicht wieder gerade orietierungslos um die Milchkanne irrst und verbleibe mit lieben Grüßen.
    Dein Peter ;-)

  4.  
    31. August 2006 | 21:14
     

    Hach, wenn ich “gabberned sovvignong” höre, geht mir das Herz auf. Hocke gerade im kühlen Hamburg und schau, dass ich irgendwie mei Erberd weg bekomme…

  5.  
    31. August 2006 | 21:48
     

    @Sebbi: Schön das mal wieder von dir zu hören. ;-)
    @Peter: Wer sagt, dass ich alles und jeden anquatsche? Lasst euch vom Karl-Heinz nichts erzählen. Das ist fränkisches Seemannsgarn. Gibts sowas? Naja, dann halt Nürnberger Lebkuchengarn, is ja egal. Im Zug geh ich grundsätzlich nicht aufs Klo. Ich trau mich nicht. Ich find das… Naja, ich war wirklich noch nie im Zug. Lieber steig ich aus, klingel an ner Haustür und steig in die nächste Bahn wieder ein. Du hast mich auf einen wichtigen Punkt gebracht bzgl. des Pfands. Ich hab für meine Alkoholtankerei tatsächlich noch NIE einen Beleg bekommen. Sagt mal, ist die Welt wirklich so schlecht? Kauf ich mein heißgeliebtes Rigo jetzt auch noch schwarz? Auf der Flasche ist kein grüner Punkt, aber dafür ein Leergutrückgabesymbol, das ich noch nie gesehen hab. Sehr kompliziert. Ich werd wohl mal den Shopblogger damit konfrontieren müssen. Und nun zu deinem letzten Punkt, in dem du sagst, ich solle den schlecht sprechenden Menschen doch einfach unsere Sprache beibringen. Genau das hab ich getan. Ich war etwas über ein halbes Jahr in einem Ausländerwohnheim in Fürth und hab mit denen Deutsch gepaukt. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, und würde es meine jetzige Situation zulassen, würde ich es immer noch tun. Ab und zu tut selbst die Kathrin was Sinnvolles. Jahaaa. Den Rückweg habe ich übrigens mit Bravour gemeistert. Wat bin ich stolz.
    @Martin: Machst du dich grad über meine nicht vorhandenen Französischkenntnisse lustig? Wag es nicht… Was muss ich erfahren? Du sitzt in Hamburg? Und du hast nicht am Rätsel teilgenommen? Hättste mal Treppenstufen getippt, könntest du jetzt dein Erberd gemeinsam mit dem St.-Pauli-Nachtwächter Erwin auf dem Kiez kippen. Tja, selbst schuld. Wie lange biste denn noch dort? Lohnt sichs noch, die Karte nachzuschicken?

  6.  
    31. August 2006 | 22:45
     

    “Erberd weg bekomme” bedeutet “Arbeit wegbekomme” - da kippt sich nichts, denke ich. Und der Nachtwächter wird bei der Arbeit wohl nicht helfen können, unterstelle ich mal.

  7.  
    1. September 2006 | 00:04
     

    wenigstens hast du noch eine funktionierende maus und sie wird auch noch von allen angefasst.
    meine will nach einem milchbad nicht mehr, jetzt will ich sie auch nicht mehr!

  8.  
    1. September 2006 | 10:59
     

    Geeenau - Erwerd=Arbeit. Das Bier hat’s hinterher noch aus der Dose gegeben. Von Hamburg habe ich noch nicht viel gesehen, obwohl ich hier schon seit acht Jahren regelmäßig raufkomme… Deshalb auch keine Treppen und Rätsel ;-)

    Die Nachtwächter kann ich mal fragen. Aber ich fürchte, das wird nix mit der Hilfe.

  9.  
    1. September 2006 | 11:40
     

    [...] Am besten sind beide im Doppelpack, besonders dann, wenn ich einsam in Hamburg sitze, an irgendwelchen Texten kloppe und mir dann eine halbe Stunde Podcasts über Zugfahrten in tiefem Fränkisch reinziehen kann. Das hält die Motivation aufrecht . [...]

  10.  
    Peter
    1. September 2006 | 18:57
     

    Du solltest echt mal in der Bahn aufs Klo gehen. Das ist voll das Erlebnis. Wenn man die Klobrille nicht mag kann man ja auch stehen. Letzteres ist voll das Abenteuer wenn der Zug rumpelt…
    Und ich garantiere Dir: Dich klaut am Klo auch kleiner und durch das Loch in der Schüssel kannst Du auch nicht durchfallen ;-)

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